Von Orten und Sedimenten

In der Überzeugung, dass jeder Ort Erinnerungen und Geschichten ablagert und somit selber eine Geschichte zu erzählen hat, interessieren mich historische Befunde, wie sich Menschen in Räumen bewegen, welche Geschichten es von diesen Orten zu erzählen gibt und wie ich sie mit meiner Architektur weitererzählen kann.

Diese Arbeiten basieren auf einem Vertrauen in das Einfache, das Naheliegende, die Werkstoffe, deren Natur, Struktur und Tragtechniken. Allein ihr Aufeinandertreffen birgt eine Vielfalt an Geschichten, die mittels einer kompromisslosen Architektur Raum für Gelassenheit und Überraschung öffnet.

Nach den Ideen der Postwachstumsökonomie werden nachhaltige, soziale und klimatische Herausforderungen mit innovativen Prozessen und Lösungen gesucht. Recycling, lokale Positionierung und klimafreundliches Wohnen sind zentral.

Die Gegenüberstellungen in den Arbeiten wecken Dialoge und werben für mehr Vielfalt, Wertschätzung gegenüber der Natur und soziale Interaktion. Diese Koexistenzen in Zeiten der Globalisierung und Vereinheitlichung bieten Widerstand durch lokale Verankerung von Identitäten. Daraus wachsen kleine Ökosysteme neuer Gemeinschaften, kleine dezentrale Inseln und Experimente.

Of Places and Sediments

In the conviction that every place deposits memories and stories and therefore has itself a story to tell, I am interested in historical evidence, how people move in space, what stories there are to tell of these places and how I can carry on telling them through my architecture.

These works are based on a trust in the simple, the obvious, the materials, their nature, structure and supporting techniques. Their encounter already involves a variety of stories and contemporary (hi)stories, that, through an uncompromising architecture, gives space to serenity and surprise.

According to the ideas of the "Postwachstumsökonomie", sustainable, social and climatic challenges are being sought with innovative processes and solutions. Recycling, local positioning and climate-friendly living are central.

The counter positions in the works encourage dialogues and promote more diversity, respect towards nature and social interaction. These co-existences in times of globalization and unification offer resistance by local anchoring of identities. From this, small ecosystems of new communities grow, small peripheral islands and experiments.