Von Orten und Sedimenten

Lukas Lenherr Architektur erforscht Raum durch nachhaltig soziale und ökologische Überlegungen. Verwurzelt mit passgenauen Zusammenarbeiten von Handwerk und Forschung, positioniert es sich an den Grundgedanken der Postwachstumsökonomie. Wiederverwendungen, Suffizienz/Verzicht, Rückbau, lokale Positionierungen, Eigenproduktionen und klimafreundliche Umsetzungen sind zentral.

Die Arbeiten werben für mehr Vielfalt, Wertschätzung gegenüber der Natur und sozialen Interaktionen. In Zeiten der Globalisierung und Vereinheitlichung bieten sie Widerstand durch Verankerung von Identitäten. Sie übermitteln Erinnerungen und erzählen die Geschichten von den Orten weiter. Aus dieser Architektur, die kompromisslos und tief in der Architekturgeschichte verwurzelt ist, wachsen kleine Ökosysteme neuer Gemeinschaften, kleine dezentrale Inseln und Experimente.

Of Places and Sediments

Swiss based architects Lukas Lenherr Architektur explores space through sustainable social and ecological considerations. Rooted in tailor-made interactions between craft and research, it positions itself on the basic idea of ​​the post-growth economy. Reuse, sufficiency / renunciation, dismantling, local positioning, DIY-productions and climate-friendly implementations are central.

The works promote more diversity, respect for nature and social interactions. In times of globalisation and unification they offer resistance by anchoring identities. They convey memories and pass on the stories from the places. From this architecture, which is uncompromising and deeply rooted in architectural history, small ecosystems of new communities, small decentralised islands and experiments grow.

 

11. Oktober 2011